„A just world in which there is respect for human dignity and cultural diversity“. So lautet die Vision von ELSA, der European Law Students‘ Association. Eine gerechte Welt, in der die Menschenwürde und kulturelle Vielfalt respektiert werden. Die Idee für die mit inzwischen knapp 70.000 Mitgliedern größte unabhängige Jurastudierendenvereinigung der Welt hatte vor nun bereits vier Jahrzehnten eine Gruppe Studierender aus Österreich, Polen, Ungarn und der Bundesrepublik Deutschland, die ELSA am 04. Mai 1981 gründeten. 

 

ELSA bietet Jurastudierenden und jungen Jurist:innen die Möglichkeit, sich studienbegleitend zu engagieren und durch akademische wie praxisbezogene Aktivitäten einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Dabei werden Völkerverständigung, soziale Kompetenzen und akademische Arbeit großgeschrieben.


So werden Seminare und Konferenzen, Vorträge und Vortragsreihen sowie Podiumsdiskussionen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene angeboten, die den Mitgliedern ermöglichen, sich in der eigenen und in fremden europäischen Rechtsordnungen weiterzubilden. Hinzu kommen Studienfahrten, Law Schools, Delegationen zu internationalen Organisationen, englischsprachige Wettbewerbe, jährlich stattfinde Moot Courts, u.a. in Zusammenarbeit mit dem Council of Europe und vieles mehr. Durch STEP vermittelt ELSA schließlich jedes Jahr hunderte Praktikumsstellen in ganz Europa und darüber hinaus.

In Deutschland gibt es 44 Fakultätsgruppen mit insgesamt 12.200 Mitgliedern. Lokal können rechtswissenschaftliche Studierende ihrer lokalen ELSA-Fakultätsgruppe beitreten und so an allen lokalen ELSA-Veranstaltungen sowie den nationalen und internationalen ELSA-Programmen teilnehmen. Außerdem können sie sich in den Vorstand ihrer lokalen Fakultätsgruppe wählen lassen und so nicht nur wertvolle Soft-Skills erwerben, sondern auch an nationalen und internationalen Treffen teilnehmen, um dort das ELSA-Netzwerk kennenlernen.